Neuer Affspace: Offspace für Architektur

Der Affspace an der Münstergasse 4 ermöglicht einem breiten Publikum Zugang zur zeitgenössischer Architektur. Im Zunfthaus zum Affen in der unteren Altstadt schaffen Paula Sansano und Nicola Schneller ab April 2016 einen Offspace für die interdisziplinäre Auseinandersetzung mit Architektur, Stadtentwicklung und themenverwandten Inhalten.

Der Affspace hat seinen Namen vom „Aff“, dem unbehauenen Stein, wie ihn die Berner Steinmetzen und Steinhauer nannten. Sie sahen sich als „Affen Gottes“, als Kunstschaffende und begnadete Nachahmer. So verbindet der Affspace im Zunfthaus der Affen die mittelalterliche Bautradition der Berner Altstadt mit heutigen Wissensfeldern der Architektur und Gestaltung. Der Projektraum lädt zum öffentlichen Gespräch über Architektur ein. Vier bis sechs Ausstellungen pro Jahr, Diskussionsabende, Vortragsreihen und Werkstattgespräche sind geplant. Positionen aus Forschung, Entwicklung und Produktion reflektieren den gegenwärtigen Diskurs. Der Affspace bietet Raum für experimentelle Formate und Ideen, etwa an den Schnittstellen zu Kunst, Design und Film. Der Affspace liegt in unmittelbarer Nähe der imperativen Inschrift „Mach’s nah!“ am Hauptschiff des Berner Münsters. Er nimmt die Forderung des Münsterbaumeisters ernst und sieht sich als Ausgangspunkt neuer Impulse. Er zeigt Architektur als Bestandteil einer soziopolitischen Diskussion. Er nimmt ihr die autoritäre Strenge, setzt sie in den kulturellen Kontext und ermöglicht einen demokratischen Diskurs. Ganz im Sinn der alten Affen.

Wortmarke: Laszlo Horvath, Visueller Gestalter HFG, Bern
Webseite: Webmanufaktur, Bern

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